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Wichtig ist immer wieder zu betonen,
dass Traumatisierung dann stattfindet, wenn
der betroffene Mensch Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein erlebt
und plötzlich das Leben verlieren könnte oder dieses direkt miterlebt.
Es ist keine Aussage über eine Gefühlsqualität, was immer wieder
fälschlicher Weise angenommen wird. 
Trauernde Angehörige sind nicht traumatisiert
und die Trauerreaktionen können durch erschwerende Bedingungen
besonders viel Leid erzeugen und den Bewältigungsweg erschweren.

Matratze der seelischen Belastbarkeit


Trauer-Trauma




 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



                                                                                               
 


 Trauer

Diese Zeichnung zeigt, dass die innere Welt, das Ich ganz bleibt. Die innere Unsicherheit resultiert daraus, dass wir auf diese veränderte Situation mit vielfältigsten Beeinträchtigungen reagieren.
Die Unsicherheit ist außerhalb vom Ich. Nach dem Verlust eines geliebten Menschen versuchen die
betroffenen Menschen dieses enststandene Loch wieder herzustellen.                           
Es wirdein Teppich gewebt" ( Metapher). Dieser "Teppich" entsteht indem in der Trauerzeit von der Vergangenheit in die Gegenwart hin und her gewechselt wird. Dieses Hin- und Her läßt neue Verbindungen entstehen, der langsam zu einem festern Untergund wird.
Dieser neu enstandene Untergund wird zu einer neuen Sicherheit und der Kreis der Persönlichkeit schließt sich wieder.
Das neu eingesetzte Stück wird nun immer Sichtbar sein.
Die innere Sicherheit wird als Reaktion auf die äußere
wieder hergestellt. 


Traumaintegration                                                                                            

Ist anders:
Wenn die gleiche Bewältigungsstrategie angewandt wird, 

wie in der  Trauerbewältigung, dann bleibt in der inneren Welt die Unsicherheit zurück.
Traumabewältigung heißt:

Erst die innere Sicherheit herstellen,
dann einen „Teppich“der äußeren Sicherheit weben


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